Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas, liegt auf einem erhöhten Gelände im Zentrum der Insel und lässt sich mindestens bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. In der Römerzeit war sie unter dem Namen Melite bekannt, und ihre Verteidigungsanlagen wurden später von den Byzantinern verstärkt. Besonders bemerkenswert ist, dass sie 1429 einer maurischen Belagerung standhielt und während der Großen Belagerung von 1565 als militärischer Stützpunkt diente. Nach dem Bau von Valletta verlor Mdina an Bedeutung. Unter britischer Herrschaft wurden ihre Befestigungsanlagen außer Dienst gestellt. Heute ist Mdina eine gut erhaltene historische Stadt mit Museen, Archiven und Kulturerbestätten und steht auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe.